
Ein ruhiger Abend auf der Terrasse sollte angenehm sein – und nicht von Unannehmlichkeiten gestört werden. Wenn man kleine Kinder im Haus hat, kann die falsche Heizung den Komfort in Stress verwandeln: Das Geräusch des Ventilators stört den Schlaf, oder eine offene Flamme verbraucht Sauerstoff und macht die Luft trocken. Infrarot-Heizgeräte umgehen beide Probleme – sie liefern Wärme, die natürlich und sicher wirkt.
Was technisch wichtig ist:
Infrarotwärme ist Strahlungswärme: Sie breitet sich nach außen aus und wärmt Menschen sowie Oberflächen direkt, anstatt erst die Luft zu erwärmen. Dadurch entstehen keine Zugluft, kein Staub und kein lautes Geräusch des Ventilators. Bei vielen elektrischen Infrarot-Heizgeräten ist die Wärmequelle abgeschlossen – meist handelt es sich dabei um einen Quarzrohr oder ein Kohlefaserelement – sodass es keine Verbrennung gibt und kein Sauerstoff aus dem Raum entnommen wird.
Die Leistung dieser Geräte liegt in der Regel bei 500 W, 1.000 W oder 1.500 W. Zudem gibt es einen Thermostat, damit der Komfort konstant bleibt. Für den Außenbereich sollten Sie ein Gerät wählen, das für feuchte Bedingungen geeignet ist – typischerweise mit einer Schutzklasse von IP34 oder höher. Auch eine Schutzfunktion gegen Umkippen ist wichtig, besonders in Haushalten mit neugierigen Kindern.
Warum es auf der Familienterrasse funktioniert:
Auf der Familienterrasse sorgt die Infrarotheizung für angenehmen Komfort ohne Nebenwirkungen. Da die Infrarotwärme in Richtung der betroffenen Fläche strahlt, spürt man die Wärme fast sofort – ohne darauf warten zu müssen, dass sich die Luft aufwärmt. Da keine Sauerstoffverbrauch stattfindet und keine offene Flamme vorhanden ist, bleibt die Luft frisch. So entsteht nicht dieses trockene, stickige Gefühl, das manche Lufterwärmegeräte verursachen.
Auch die leise Funktionsweise ist wichtig. Das Geräusch ist eher ein leichtes Summen, das leicht ignoriert werden kann. So werden Mittagsschlaf und Schlafzeiten nicht gestört. Für Eltern bedeutet das weniger Störungen und mehr Sicherheit, dass der Außenbereich wirklich sicher für kleine Hände und Lungen ist.
Praktische Details:
Infrarot-Heizgeräte sind einfach in der Handhabung. Doch die richtige Platzierung ist entscheidend. Damit der Komfort gewährleistet bleibt, sollte das Gerät so platziert werden, dass seine Strahlungsbereiche die Sitzplätze abdecken – ohne direkt auf das Gesicht oder die nackte Haut eines Babys zu zeigen. Achten Sie außerdem auf ausreichenden Abstand zum Gerät sowie auf die vom Hersteller angegebenen Abstände zu Möbeln und Vorhängen.
Die meisten elektrischen Modelle können in eine herkömmliche Steckdose eingesteckt werden. Falls Sie das Gerät über längere Zeit oder mit mehreren Geräten verwenden, ist es besser, eine eigene Stromleitung zu nutzen. Ein Nachteil ist, dass die Infrarotwärme nur innerhalb ihres Strahlungsbereichs effektiv ist. Deshalb eignet sie sich am besten für definierte Sitzbereiche – nicht für große, offene Außenflächen.