
Warum wir unsere Infrarotheizer so konstruiert haben, dass sie ausgetauscht werden können
Seien wir ehrlich: Hühnerställe sind extrem belastend für die Ausrüstung. Aufgrund des dicken Staubs, der Ammoniakkonzentrationen sowie der ständigen Feuchtigkeit gehen die Geräte kaputt. Das ist einfach eine Tatsache in der Landwirtschaft.
Als wir unsere wasserdichten Infrarotheizer entwarfen, wollten wir nicht, dass man mitten im Januar mit einem kaputten Metallteil konfrontiert wird. Deshalb konzentrierten wir uns auf eine Lebensdauer von fünf Jahren. Wir wussten, dass die Heizelemente irgendwann versagen würden.
Aber anstatt das ganze Gerät wegzuwerfen, entschieden wir uns für eine modulare Bauweise.
Die Logik ist einfach: Die meisten Heizgeräte auf dem Markt sind als ein großes Netzwerk angeordnet. Wenn ein Heizelement kaputtgeht, funktioniert das gesamte System nicht mehr. Das ist frustrierend – und außerdem eine Verschwendung von Geld.
Wir haben es anders gemacht: Man kann einzelne Heizmodule einfach austauschen, ohne das gesamte Gehäuse zerstören zu müssen. Wenn ein Heizelement nach fünf Wintern kaputtgeht, tauscht man einfach das Modul aus – fertig. Dadurch wird eine stressige Reparaturarbeit in eine fünfminütige Angelegenheit verwandelt.
Und nun zum „wasserdichten“ Aspekt: In einem Hühnerstall reicht ein einfacher Plastisschutz nicht aus. Wir haben viel Zeit darauf verwendet, die elektrischen Verbindungen richtig abzudichten. Egal ob man die Geräte abspült oder mit hoher Feuchtigkeit konfrontiert wird – die Feuchtigkeit kommt nicht in die Elektronik.
Außerdem verwenden wir Kurzwellen-Infrarotstrahlen. Anstatt die Luft in einem luftdurchlässigen Raum zu erwärmen – was im Grunde genommen so ist, als würde man die Außentemperatur erhöhen – heizen diese Strahlen die Vögel direkt. Dadurch bleibt die Bodentemperatur genau dort, wo sie sein soll – ohne dass die Stromrechnung in die Höhe schießt.
Ist es perfekt?
Nun, es gibt immer Kompromisse. Da es sich um eine modulare Konstruktion handelt, gibt es etwas mehr Anschlusspunkte als bei herkömmlichen Systemen. Man muss nur sicherstellen, dass die Anschlüsse fest sitzen, damit keine Störungen entstehen.
Aber für uns ist das ein akzeptabler Kompromiss. So muss man jedes Mal nicht das ganze Gerät ersetzen, wenn ein Heizelement kaputtgeht. Kein Löten in der Kälte – keine speziellen Anfertigungen nötig. Einfach nur ein schneller Austausch – und die Vögel sind wieder warm.